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schap!MZAMBA'16 Selbstbauprojekt von Studierenden

FunderMax unterstützt Architekturstudenten beim Bau von zwei Klassenräumen an einer Schule in Afrika.

Die Ithuba Wild Coast Schule in der Region MZAMBA in Südafrika, nahe Port Edward, wurde 2010 gegründet um den Kindern und Jugendlichen der umliegenden Dörfer eine Schulausbildung zu ermöglichen. Seit damals sind mit der Unterstützung der Fachhochschule Kärnten, Studienzweig Architektur vier Schulklassen samt Räume für Lehrer, eine Kantine und eine Sanitäranlage entstanden.

Das schap!MZAMBA‘16 Team widmete sich Anfang des Wintersemesters 2016 mit dem Design und infolge mit der Umsetzung von zwei Klassenräumen.

Projektleiter Jürgen P. Wirnsberger über seine Inspiration bei diesem Projekt:

 

„Bei unseren Selbstbauprojekten wollen wir den Studierenden die Augen öffnen und versuchen die Aufgaben die Architekt/innen für unsere Gesellschaft übernehmen sollten zu vermitteln. Es geht uns um soziale Verantwortung - Probleme anzugreifen und Lösungen zu entwickeln.“

 

FunderMax unterstützt dieses Projekt und sieht darin die einzigartige Chance für Studierende, sich nicht nur Skizzen zu entwerfen, sondern die Ideen bis zur Detailausbildung zu schärfen und vor Ort eigens umzusetzen. 

Die Umsetzung

Im ersten Schritt beschäftigte sich ein 13 köpfiges Studententeam mit der Planung von zwei zusätzlichen Unterrichtsräumen. Mitte Jänner traten die ersten Studierenden ihre Reise nach Südafrika an, mit dem Ziel innerhalb von sieben Wochen die beiden Räume fertigzustellen. Zuerst widmete man sich vor Ort um die Aushebung des Fundaments. Kurze Zeit später reiste das restliche Team nach.

Zwei Wochen dauerte die Fertigstellung der Bodenplatte und danach begannen die Arbeiten an dem Mauerwerk.

„Für uns war es schön zu sehen, wie unsere Mauern jeden Tag höher wurden und das Ziel näher rückte“

sagt ein Student vom Aufbauteam. Der letzte Schritt war die Konstruktion der beiden Dachstühle mit dem Leitgedanken ohne fertig vorfabrizierte Tragwerke auszukommen. Die 7 Wochen konnten eingehalten werden und die Übergabe des Projektes erfolgte am 11. März 2016.

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