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Fassade Simmering

Studierende expertimentieren mit Simmeringer Hauptstraße im Rahmen eines Wettbewerbs von TU Wien und FunderMax

 

 

Die Simmeringer Hauptstraße in Wien gilt nicht als erste Adresse in puncto Architektur und Städteplanung. Umso spannender war es für die Studierenden der Architektur, sich gleich zu Beginn des zweiten Semesters mit dem Erscheinungsbild der Fassaden auseinanderzusetzen und zu experimentieren. In einem Wettbewerb der TU Wien entstanden rund 500 Arbeiten, die von den Lehrenden vorjuriert wurden. 100 Entwürfe kamen in die engere Wahl, wo in Kooperation mit FunderMax zwölf Preisträger ausgewählt wurden.

 

Der Wettbewerb

Ausgangspunkt für die Aufgabenstellung waren die Fassaden der Simmeringer Hauptstraße 1-149. Jede/r Studierende bekam ein Gebäude aus dem Straßenzug zugewiesen, um mit Rasterung, Aufteilung von Flächen und Farbe zu spielen. Für jedes Haus sollte ein individueller Entwurf unter Verwendung von FunderMax Exterior Platten erarbeitet werden, wobei die Oberfläche der Platten frei gestaltbar war.

Die ausgezeichneten Arbeiten unterscheiden sich stark in ihren Ansätzen, beeindrucken aber durchwegs durch hohe Kreativität. Prämiert wurden zehn Einzel- und zwei Gruppenarbeiten.

„Wir kooperieren seit nunmehr acht Jahren mit der TU Wien bzw. dem Institut für Kunst und Gestaltung und profitieren auf vielfältige Weise. Wir haben die Möglichkeit, unsere Visionen zu vermitteln und Erfahrungen aus der täglichen Praxis einzubringen. Wir bekommen aber vor allem Einblicke und Feedbacks von Lehrenden und Studierenden, die in einem völlig anderen Kontext denken und arbeiten. Manchmal ist das schräg. Oft ist es überraschend. Fast immer aber ist das bereichernd.“
Rene Haberl, Geschäftsführer von FunderMax

 

Für die Studierenden war es eine ganz besondere Erfahrung.

 „Ich finde es toll, dass sich Firmen für Studierende interessieren und auf so ein Projekt einlassen. Wir sind ja doch erst ganz am Anfang. Für uns ist es aber jedenfalls bereichernd, Einblick in die Abläufe und Anforderungen von Unternehmen zu bekommen.“
Preisträgerin Denise Leberbauer

 

Für Philip Unger war die Vorgabe, mit FunderMax-Platten zu gestallten, reizvoll.

 „Ich arbeite – im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen – sehr analytisch, recherchiere möglichst viel übers Material und lass mich davon inspirieren. Eine besondere Herausforderung war mein Objekt, denn darin ist ein Sportwetten-Lokal untergebracht, das mit seinem Portal sehr dominiert und eine eher negative Atmosphäre verbreitet. Bei der näheren Befassung hab ich zunächst einen Kulturschock gekriegt. Diese Eindrücke waren dann aber wertvoll für die Entwicklung meines Ansatzes."

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